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Vergebung – Warum kann ich nicht vergeben, obwohl ich wirklich will?

vor 1 Tag
3 Min. Lesezeit

Du denkst an einen Menschen oder eine Situation, von der du glaubst, dass du längst vergeben hast. Vielleicht eine alte Beziehung, Mobbing aus deiner Kindheit oder Jugend, eine schmerzhafte Trennung oder eine Enttäuschung rund um Geld.


Du denkst: Das habe ich doch längst losgelassen.


Doch dann hörst du den Namen dieses Menschen. Du begegnest ihm vielleicht sogar. Oder eine ganz ähnliche Situation taucht wieder auf. Und plötzlich sind sie wieder da: die Wut, die Enttäuschung, das Unverständnis, die Demütigung und der Schmerz.


Du merkst: Da ist noch etwas. Obwohl du dachtest, du hättest vergeben.

Und vielleicht fragst du dich: Was mache ich falsch?


Warum kann ich nicht vergeben, obwohl ich es wirklich will?

Vielleicht hast du bereits verschiedene Vergebungsübungen ausprobiert. Meditationen, Rituale oder Ho'oponopono. Du hast dir immer wieder gesagt: «Ich vergebe dir.» Doch sobald dich eine Erinnerung berührt, kommen dieselben Gefühle zurück.


Ich kenne das aus meinem eigenen Leben. Lange Zeit wusste ich überhaupt nicht, wie Vergebung funktionieren soll. Ich wollte vergeben, aber ich konnte mir innerlich nicht vorstellen, wie das gehen sollte.


Und ich habe mich gefragt: Wie kann ich einem Menschen vergeben, dessen Verhalten ich bis heute nicht verstehen kann? Erst später erkannte ich für mich "den" entscheidenden Zusammenhang.


Eine Verletzung zu bereinigen bedeutet noch nicht, vergeben zu haben

In meiner Arbeit mit EvolutionKey® unterscheide ich zwei Schritte:


1. Die ursprüngliche Verletzung erkennen und bearbeiten

Manchmal liegen hinter unseren heutigen Reaktionen alte Erfahrungen aus der Kindheit. Ablehnung, Demütigung oder Ungerechtigkeit können unser Erleben über viele Jahre prägen.


Vielleicht hast du als Kind zu wenig Anerkennung erfahren oder immer wieder das Gefühl gehabt, nicht dazuzugehören. Später begegnen dir ähnliche Situationen. Und plötzlich ist die alte Verletzung wieder spürbar.


2. Die eigentliche Vergebung

Selbst wenn du die Ursache deiner Verletzung erkannt und bearbeitet hast, bedeutet das nicht automatisch, dass du innerlich vergeben hast.


Umgekehrt kann der Wunsch zu vergeben vorhanden sein, während die Verletzung noch immer schmerzt.


Genau darin liegt für mich der entscheidende Unterschied:

Eine Verletzung zu bereinigen bedeutet nicht automatisch, vergeben zu haben. Und vergeben zu wollen bedeutet nicht, dass die Verletzung bereits bereinigt ist.


Wenn deine Vergangenheit deine Zukunft bestimmt

Solange dich bestimmte Erinnerungen immer wieder in Wut, Trauer oder Enttäuschung zurückführen, kann es schwierig sein, dich innerlich von der Vergangenheit zu lösen.


Und damit beeinflusst das Vergangene immer wieder deine Zukunft.


Vielleicht fällt es dir schwer, einer neuen Beziehung zu vertrauen. Vielleicht begegnen dir beim Thema Geld immer wieder ähnliche Ängste oder Enttäuschungen.


Wenn du an deiner Vergangenheit festhältst, wird sie dir die Freiheit für deine Zukunft nehmen.


Dabei möchtest du doch einfach in Ruhe und Gelassenheit leben. An einen Menschen denken können, ohne dass sich innerlich wieder alles zusammenzieht.


Vergebung bedeutet übrigens nicht, dass du das Verhalten eines anderen Menschen gutheissen oder erneut zulassen musst. Es geht darum, deinen eigenen Frieden damit zu finden.


Wie kann ich wirklich vergeben?

Ich habe lange nach einer Antwort gesucht. Denn ich wollte nicht nur verstehen, was Vergebung bedeutet. Ich wollte sie innerlich erfahren und verkörpern.


In meinem Video erzähle ich dir von diesem Weg, meinen persönlichen Erfahrungen und den beiden Schritten, die für mich entscheidend wurden.


Vergebung – Warum kann ich nicht vergeben, obwohl ich wirklich will?



Violett – Die Farbe der Vergebung und des Loslassens

In meiner Farbenlehre steht Violett für Vergebung, Loslassen, Annahme und inneren Frieden.


Manchmal halten wir an einer Geschichte fest, weil wir noch immer verstehen möchten, warum uns etwas geschehen ist. Doch auf viele Fragen werden wir erst später eine Antwort bekommen.


Der Edelweiss Bio-Farbduft Violett lädt dich dazu ein, bewusst innezuhalten, Vergangenes loszulassen und dich wieder deinem eigenen inneren Vertrauen zuzuwenden.


Violett erinnert dich daran, dass du nicht alles sofort verstehen oder gutheissen musst, um deinen eigenen Weg weiterzugehen.


Weiss – Klarheit und Entlastung für dein Herz

Weiss steht in meiner Farbenlehre für Reinigung, Klarheit und einen neuen Anfang.

Wenn dich belastende Erinnerungen beschäftigen, kannst du den Edelweiss Bio-Farbduft Weiss als begleitendes Ritual nutzen, um bewusst Raum für Ruhe und Entlastung zu schaffen.


Weiss und Violett ergänzen sich in ihrer symbolischen Bedeutung:

Violett steht für Loslassen und Vergebung. Weiss für Klärung und einen neuen Anfang.


Beide Düfte laden dich dazu ein, dir Zeit für dich selbst zu nehmen und dich bewusst mit dem auseinanderzusetzen, was du hinter dir lassen möchtest.


Vergebung beginnt mit deinem Wunsch nach innerem Frieden

Du musst deine Vergangenheit nicht schönreden. Du musst auch nicht vergessen, was geschehen ist.


Aber du willst dich entscheiden, dich mit deinen Verletzungen auseinanderzusetzen und neue Wege im Umgang mit ihnen zu finden.


Denn dein eigentliches Ziel ist nicht, einfach nur sagen zu können: «Ich habe vergeben.»


Dein Ziel ist, wieder total frei, ruhig und in Frieden mit dir selbst leben zu können.


Entdecke die Edelweiss Bio-Farbdüfte Violett und Weiss und ihre Bedeutung in der Welt der Farben.

 

 
 
 

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